Sicherheitstechnik


Was ist Biometrie?

Biometrie hat einen griechischen Ursprung: “Metron” das – Vermessen und “Bio” – das Leben. Seit Jahrzehnten werden aufwändige und sehr teure biometrische Systeme in Hochsicherheitsbereichen eingesetzt. Vom Kopf (Gesicht, Iris, Retina, Ohrmuster, ...) über Körper (Fingerscan, Handgeometrie, Venenmuster, DNA, ...) bis hin zu verhaltensbasierten Verfahren (Stimme, Unterschrift, Gang, Tastaturanschlag, ...) gibt es eine ganze Reihe von biometrischen Verfahren. Wenige davon sind heute ausgereift, für den Massenmarkt tauglich und auch aufgrund der Kosten einsetzbar.

Biometrische Merkmale werden in der Einlernphase über einen Scanner aufgenommen, gewisse Charakteristika werden extrahiert, verarbeitet, in einen binären Code übersetzt und zusätzlich verschlüsselt in einer Datenbank abgelegt. Bei der anschließenden Benutzung des Scanners werden diese neuerlich erhaltenen Daten mit jenen in der Datenbank verglichen und bei Übereinstimmung erfolgt eine Freigabe.

Warum Fingerscan?
Von allen biometrischen Verfahren ist der Fingerscan aufgrund von Kosten, Benutzer-Akzeptanz, Sicherheit und Entwicklungsstand am besten für den Massenmarkt geeignet.

Warum Ziehsensor?
Durch die Ziehbewegung des Fingers und durch die Beschaffenheit der Oberfläche bleibt auf dem Scanner kein Fingerabdruck als Schutz vor Missbrauch bzw. Fälschung. Aufgrund der kleinen Größe sinken die Produktionskosten und steigt die Stabilität.
Wie funktioniert das Scannen?

Beim Ziehen des Fingers über den Scanner werden die Fingerlinien abgetastet und als einzigartiger Fingercode abgespeichert. Bei jeder Benutzung wird der neu erhaltene Fingercode mit dem im Speicher abgelegten verglichen. Durch einen Impuls öffnet sich Tür oder Tor.

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